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Ansicht eines Tinyhouse aus Holz im Wald
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Diese Häuser sind clever!

Schon in unserem Artikel Wohntrends der Zukunft bekam es seinen großen Auftritt im Rampenlicht: das Tiny House. Bei den aktuellen Grundstücks- und Mietpreisen stellt Wohnen im Kleinformat eine echte Alternative dar. Aber kann man das eigene Tiny House mal so eben im Garten aufstellen? Wir klären auf, was beim Bau oder Kauf eines Tiny Houses beachtet werden muss.

Wie groß darf das Tiny House sein?

Nicht viel größer als ein Wohnwagen bietet das winzige Haus (engl. Tiny) alles, was man braucht – aber eben nicht auf 200 Quadratmetern. Gerade junge Menschen, Personen mit hohem Interesse an Nachhaltigkeit und auch junge Familien spricht das Wohnkonzept an: sich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht so viel Unnötiges ansammeln.

Größenvorgaben gibt es für das Tiny House in Deutschland nicht. Das klassische Tiny House ist nicht größer als rund 37 Quadratmeter (laut Baugesetz der USA). Soll es jedoch auf Rädern gebaut werden und straßentauglich sein, muss die deutsche Verkehrsordnung beachtet werden. Diese gibt folgende Maximalmaße für Anhänger vor: 2,55m breit, 4m hoch und 7m lang ohne Sonderzulassung. Außerdem darf es dann auch ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Übrigens: Tiny Houses auf Rädern gelten offiziell als Wohnmobile. Sie müssen also ebenso angemeldet, versichert und versteuert werden. Außerdem darf der TÜV nicht vergessen werden.

Darf man Tiny Houses überall aufstellen?

Die Suche nach einem Tinyhouse Stellplatz ist durchaus nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Generell gilt: das Tiny House darf nicht einfach irgendwo geparkt werden, wenn man es dauerhaft bewohnen möchte. Hierfür ist ein dauerhaft bewohnbares Grundstück nötig. Alternativ kann auch ein Stellplatz gepachtet werden. Campingplätze, auf denen die Wohnnutzung erlaubt ist, kommen ebenfalls in Frage.

Nutzt man das Tiny House jedoch nicht als einzigen, festen Wohnort, sondern als Wohnmobil für den Urlaub, wird es nicht als Wohngebäude eingestuft. Dann ist das parken auf jedem zulässigen Stellplätz erlaubt, Privatgrundstücke eingeschlossen.

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Benötigt man für ein Tiny House eine Baugenehmigung?

Hier lautet die Antwort ganz klar, ja! Egal ob an ein Grundstück besitzt oder lediglich pachtet, bevor das Tiny House aufstellt, bedarf es einem Bauantrag beim Landesbauamt. Außerdem muss das Tiny House zum Bebauungsplan der Kommune passen. Dieser gibt genau vor, wie groß eine Immobilie auf dem jeweiligen Grundstück sein sollte. Mittlerweile entstehen auch immer mehr Tinyhouse-Dörfer. Beispielsweise in Hamburg, München oder Bremen. Vorteil hier ist: für den gepachteten Tiny House Stellplatz benötigt man selbst keine Baugenehmigung mehr. Auch hier gibt es eine Ausnahme, wenn man das Tiny House nicht fest bewohnt. Dient es ausschließlich als Wohnmobil, ist eine Baugenehmigung nicht nötig.

Wie finanziert man ein Tiny House?

Tiny Houses sind deutlich günstiger als klassische Einfamilienhäuser. Schon für weit unter als 100.000 EUR kann man ein Tinyhouse bauen oder kaufen. Fertig-Tinyhouses kosten, je nach Ausstattungswünschen zwischen 30.000 EUR und 80.000 EUR. Sparen kann man, wenn man den Innenausbau selbst durchführt. Es gibt auch Tinyhouse-Rohbau-Varianten, die schon für rund 5.000 EUR erworben werden können.

Dennoch kann ein Darlehen notwendig werden. Wählt man hierfür die klassische Baufinanzierung, muss beachtet werden, dass man für diese eine Grundschuld eintragen lassen können muss. Das ist beim Tiny House nicht möglich. Es ist also eine weitere Immobilie oder ein Grundstück nötig, die als Sicherheit dienen können. Alternativ können Tiny Houses aber auch durch einen Privatkredit finanziert werden. Diese benötigen keine Grundschuldbestellung. Hier sollten jedoch die maximalen Darlehensbeträge beachtet werden.

Ansicht einer Tinyhouse Küche

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