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Wie eine gute Raumplanung funktioniert: die wichtigsten Grundlagen und Einrichtungs-Prinzipien auf einen Blick

Einrichtungs-Blogs, Instagram-Kanäle voller schöner Bilder, Wohnzeitschriften und Interior-Bücher: wer nach Tipps und Tricks sucht, findet schnell eine Vielzahl von Ideen und Möglichkeiten. Unabhängig vom gewünschten Stil oder Budget haben wir ein paar der wichtigsten Grundregeln für schönes und wohnliches Einrichten für euch zusammengestellt.

Wissen wie es geht

Nicht jeder hat Talent zum Inneneinrichter oder ein natürliches und sicheres Händchen für das Einrichten von Räumen oder ganzen Häusern. Aber mit ein wenig Wissen kann jeder die Grundlagen lernen und dadurch sicherer in der Auswahl von Möbeln und Designelementen werden.

Wohnzimmer in beige

Was bildet den natürlichen Mittelpunkt eines Raumes?

Jeder Raum hat einen attraktiven Superstar: eine tolle Aussicht, ein schöner Boden, der alte Holztisch oder das neue Sofa. Es ist das Element, dass bei Betreten eines Raums als erstes in den Blick fällt, das Element, das man am liebsten hervorheben will. An diesem Mittelpunkt sollte man die Gestaltung des Raumes ausrichten. Den Blick darauf sollte nichts verstellen. Alle anderen Elemente sollte man damit harmonisch abstimmen. Dadurch wird verhindert, dass zu viele Möbel und Gestaltungselemente um die Aufmerksamkeit konkurrieren und ein Raum unruhig wirkt.

Eine tolle Decke mit alten Balken wird durch freien Blick darauf und höhere Möbel die den Blick nach oben ziehen betont. Ein schöner alter Holzboden sollte nicht mit Teppichen verdeckt werden und das neue Sofa dort stehen, wo man es sofort sehen kann.

Balance = Harmonie

Räume in denen man sich wohl fühlen sollte, brauchen eine gute Balance. Kleine Räume profitieren von wenigen, größeren Möbeln, die den Raum klar gliedern.

Große Räume kann man in verschiedene abgegrenzte Zonen unterteilen, damit sie nicht wie eine leere Halle wirken. Auch Farben und das visuelle Gewicht von einzelnen Elementen schaffen Balance: weniger ist hier mehr. Wenn sich die Einrichtung auf nur 3-4 Hauptfarben beschränkt, wirkt dies ebenfalls großzügig, ruhig und harmonisch. Gleiches gilt für andere Materialien: wenn Farben, Holztöne und Stoffe in Räumen immer wieder auftauchen, entsteht ein roter Faden, der jedem Zimmer guttut. Spannend wird es, wenn nicht alles Ton in Ton gehalten wird: 2-3 helle und eine kontrastierende dunklere Farbe bringen Abwechslung in die Einrichtung.

Wer sich unsicher ist, der orientiert sich an der Natur: dunklere Töne am Boden und immer heller werdende Farben nach oben. So macht es uns unsere Umgebung draußen vor der Tür vor.

Kontraste und Texturen

Auch ein moderner, geradliniger Stil profitiert vom japanischen Prinzip des Wabi-Sabi: ein paar naturbelassene Oberflächen, gealtertes Holz, eine handgetöpferte Keramik, ein Fell oder ein Kissen aus Leinen. Solche Materialien mit Charakter sind bewusst unperfekt und lockern starre, unpersönliche, allzu perfekte, moderne Einrichtungen auf. Sie bringen Wärme und Wohlbefinden in unsere Wohnräume, damit wir uns geborgen und zu Hause fühlen können.

Kontrastierende Elemente heben einander hervor, so fallen sie jeweils mehr auf. Weiße Lichtschalter fallen erst auf, wenn man die Wand dahinter dunkel streicht, das sollte man auf jeden Fall beachten.

 

Stauraum: die goldene 80/20-Regel

Wer sich nicht zum Minimalisten zählt oder mit Kindern zusammenlebt, hat in der Regel einiges zu verstauen. Entrümpel-Experten wie Marie Kondo haben für Stauraum die 80/20- Regel aufgestellt: 80 % der Dinge die in einem Raum zu verstauen sind, sollten in geschlossenen Schränken, Kisten oder hinter Türen verschwinden. Maximal 20 % sollte offen zur Schau gestellt werden. So wird verhindert, dass zu viel herumsteht, das dann geputzt, abgestaubt oder gepflegt werden muss.

Deutlich macht man sich das am besten mit Fotos des Raumes: auf Bildern kann man störende Dinge, herumstehende Deko und andere Elemente gut identifizieren und erkennt wo zu viel und wo zu wenig platziert wurde.

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Team Raumgewinn

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